Costa Rica Tucan

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Samstag, 20. Juni 2015

Abschiedstreffen

Hallo ihr Liebeen,
ich hab's in letzter Zeit irgendwie mal wieder nicht geschafft zu schreiben, muss Euch aber unbedingt noch vom letzten Wochenende erzählen.
Am Freitag nach der Schule arrangierten meine besten Freunde sozusagen ein "Abschiedstreffen" für mich; denn diese Woche und die nächste sind schon wieder Examen und dann müssen sie lernen und haben keine Zeit mehr.
Wir feierten bei einer meiner Freundinnen zuhause, die in einem sehr schönen Condominio wohnt; mit Heimkino und einer Dachterrasse, von der aus man ganz Heredia sehen kann.
Es war ein echt schöner Tag/Abend und ich werde meine Freunde hier unglaublich vermissen!! :(

Am Samstag war ich mit meinen deutschen/österreichischen Freunden in San José, weil wir uns alle noch ein letztes Mal treffen wollten.
Dort chillten wir zuerst im Park "La Sabana". Weil wir da dann allerdings von einigen Leuten angesprochen wurden, die Geld haben wollten oder uns irgendwelche Kartentricks vorgeführt haben, sind wir dann irgendwann gegangen und mit dem Bus ins Zentrum gefahren. Nachdem wir etwas gegessen hatten, liefen wir noch ein bisschen in der Stadt herum.
Der Abschied war echt traurig, weil mir die ganzen Leute wirklich richtig, richtig wichtig geworden sind; immerhin haben wir alle mehr oder weniger das Gleiche durchgemacht. Ich hoffe echt, dass ein paar zur Wiesn (für alle nicht-Bayern "Oktoberfest") nach München kommen! :)

So... Bis dahin war alles gut... Und jetzt kommt meine persönliche Horror-Story. Ich hatte wirklich noch nie in meinem Leben so viel Angst und das ist mein Ernst.
Ich habe erst abends (als es schon dunkel war) von meinem Gastvater erfahren, dass er mich nicht abholen kann und ich deshalb mit dem Bus nach Hause fahren muss.
Das Problem an der Sache war dass ich
1. keine Ahnung mehr hatte, wo die Bushaltestelle war, denn ich bin erst einmal zuvor mit dem Bus nach Hause gefahren und da hat mich ein Freund (Max) zur Haltestelle gebracht.
2. Nicht mehr genug Geld hatte, um das Taxi vom Bus nach Hause zu bezahlen, also erst noch in San José nachts Geld abheben musste, was ziemlich gefährlich ist.
Ich bin dann also durch San José geirrt, im Dunkeln, alleine und kannte mich kein bisschen aus: beste Voraussetzungen also um ausgeraubt oder vergewaltigt zu werden. Ich hatte zum Glück einen Regenschirm dabei, den ich dann auch immer in der Hand hatte, damit ich mich theoretisch hätte verteidigen können.
Zum Glück habe ich irgendwann Max erreicht, der mir den (nicht gerade kurzen) Weg zur Bushaltestelle beschrieben hat.
Ich bin am Ende dann glücklicherweise gut nach Hause gekommen, Ich kann mich nicht erinnern, wann ich in meinem Leben schon mal so große Angst hatte. Ich mein ich lauf noch nicht mal in München nachts alleine rum und da ist es bestimmt noch 100 mal sicherer als in San José!

Jetzt läuft für mich der Countdown hier in Costa Rica, denn schon in neun Tagen geht es ab nach Hauseeee! ...Und ich freu mich!

Bis dann,
Alina❤


Meine besten Freunde hier in Costa Rica: Mariana (wir nennen sie Nananu), Camila, Maria José & Jose Andrés

Nananuuu 

Camii

❤❤❤❤

Ausblick von der Dachterrasse

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